Grippeschutzimpfung und RSV-Impfung 2026/2027

> 15 Sep. 2026

Liebe Patienten,

Winterzeit ist Grippezeit. Den besten Schutz vor einer Erkrankung bietet die Grippeschutzimpfung. Noch immer nehmen zu wenige Menschen diese Schutzmaßnahme in Anspruch. Zu den besonders gefährdeten Personen gehören vor allem  ältere, chronisch kranke und immungeschwächte Menschen. Eine Impfung macht aber für jeden Sinn.

Wir impfen ab Oktober täglich in unseren Sprechstundenzeiten, vorzugsweise zwischen 11:00 und 12:00 Uhr oder auch nach Absprache. Auch in diesem Jahr steht für alle Kassenpatienten ein 4fach-Grippeimpfstoff kostenfrei zur Verfügung. Für ältere, immunschwächere Patienten kommt ein spezieller 4fach-Impfstoff zum Einsatz, mit dem eine verbesserte Immunantwort erreicht werden soll.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt ab diesem Jahr für alle Personen ab 75 Jahren zudem eine einmalige RSV-Impfung als Standardimpfung. Auch Personen ab 60 Jahren mit bestimmten schweren Vorerkrankungen (z.B. chronische Herz-, Nieren- oder Atemwegserkrankungen, Diabetes mit Komplikationen, schwere Immunschwäche) oder Bewohnern von Pflegeeinrichtungen wird eine solche Impfung empfohlen. Die Impfung schützt vor dem sog. Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV), welches schwere Atemwegserkrankungen verursachen kann, und soll möglichst vor Beginn der RSV- bzw. Grippe-Saison erfolgen. Die RSV-Impfung ist für o.g. Personenkreis eine Kassenleistung und kann gleichzeitig mit der Grippeimpfung erfolgen.

 


Ihr Praxisteam

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (paVk)

> 14 Juni 2026

Liebe Patienten,

 

bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit handelt es sich um eine Durchblutungsstörung der Beine, die durch verengte oder verschlossene Arterien (Arteriosklerose) entsteht. Eventuell haben Sie den Begriff Schaufensterkrankheit schon einmal gehört – die Beine fangen bei längerem Gehen an zu schmerzen, z.B. bei einem Einkaufsbummel. Zu den Risikofaktoren gehören Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes, koronare Herzkrankheit, Rauchen und familiäre Vorbelastung. Natürlich spielt das Alter ebenso eine Rolle.

Wir können Ihnen eine sog. ABI-Messung anbieten. Die Abkürzung ABI steht für den englischen Begriff Ankle Brachial Index. Der deutsche Fachbegriff lautet Knöchel-Arm-Index. Eine solche Messung ist ein Untersuchungsverfahren, das der Diagnostik der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit dient.

Mithilfe von Blutdruckmanschetten wird der Blutdruck an den Armen und Fußknöcheln gleichzeitig gemessen und miteinander jeweils für die linke und rechte Körperseite ins Verhältnis gesetzt. Die beiden Knöchel-Arm-Indizes ermöglichen es eine Verschlusskrankheit zu erkennen und ihren Schweregrad zu beurteilen. Zudem erlaubt diese Methode aber auch Rückschlüsse auf das individuelle Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu ziehen.

Für Risikopatienten bzw. älteren Patienten macht es Sinn, diese Untersuchung als regelmäßige Vorsorge zu nutzen. Fragen Sie einfach bei Ihrer Krankenkasse nach, ob diese die Kosten für eine solche Untersuchung übernimmt. Wir können Ihnen die Leistung auch also sog. Individuelle Gesundheitsleitung (IGEL) anbieten.

 

Ihr Praxisteam

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