Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (paVk)
Liebe Patienten,
bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit handelt es sich um eine Durchblutungsstörung der Beine, die durch verengte oder verschlossene Arterien (Arteriosklerose) entsteht. Eventuell haben Sie den Begriff Schaufensterkrankheit schon einmal gehört – die Beine fangen bei längerem Gehen an zu schmerzen, z.B. bei einem Einkaufsbummel. Zu den Risikofaktoren gehören Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes, koronare Herzkrankheit, Rauchen und familiäre Vorbelastung. Natürlich spielt das Alter ebenso eine Rolle.
Wir können Ihnen eine sog. ABI-Messung anbieten. Die Abkürzung ABI steht für den englischen Begriff Ankle Brachial Index. Der deutsche Fachbegriff lautet Knöchel-Arm-Index. Eine solche Messung ist ein Untersuchungsverfahren, das der Diagnostik der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit dient.
Mithilfe von Blutdruckmanschetten wird der Blutdruck an den Armen und Fußknöcheln gleichzeitig gemessen und miteinander jeweils für die linke und rechte Körperseite ins Verhältnis gesetzt. Die beiden Knöchel-Arm-Indizes ermöglichen es eine Verschlusskrankheit zu erkennen und ihren Schweregrad zu beurteilen. Zudem erlaubt diese Methode aber auch Rückschlüsse auf das individuelle Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu ziehen.
Für Risikopatienten bzw. älteren Patienten macht es Sinn, diese Untersuchung als regelmäßige Vorsorge zu nutzen. Fragen Sie einfach bei Ihrer Krankenkasse nach, ob diese die Kosten für eine solche Untersuchung übernimmt. Wir können Ihnen die Leistung auch also sog. Individuelle Gesundheitsleitung (IGEL) anbieten.
Ihr Praxisteam